The ONE Thing von Gary Keller und Jay Papasan

The ONE Thing von Gary Keller und Jay Papasan

The ONE Thing von Gary Keller und Jay Papasan

Im Lebens- und Erfolgsratgeber „The ONE Thing“ verraten die Autoren „die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg“

Auf den Punkt gebracht

In „The ONE Thing“ stellen Gary Keller und Jay Papasan die These auf: Die Fokussierung auf EINE Erfolg versprechende Sache ist der Schlüssel, um Dinge bestmöglich geregelt zu bekommen. Und zwar für alle Lebensbereiche.

Die Autoren raten, für die wichtigsten Lebensbereiche je EINE entscheidende Sache zu definieren – und konsequent zu verfolgen. Das Buch ist zu Recht ein New York Times Bestseller. Obwohl das Buch einen englischen Titel hat, ist es auf Deutsch.

Der Ausgang aus der „Zeitfalle“

Wenn es EINEN Ausgang aus der Zeitfalle gibt, dann ist es: vereinfachen. Und dieses Buch treibt diesen Gedanken auf die Spitze. Die ONE Thing Strategie verspricht außergewöhnliche Erfolge in allen Lebensbereichen – mit weniger Zeitinvestitionen.

Die tägliche Flut an E-Mails, die Meetings, Aufgaben und Pflichten im Berufsleben können damit ebenso gebannt werden wie die Herausforderungen des Privatlebens.

Für wen dieses Buch vor allem ist

Für alle ab 16. Alle Menschen, die etwas im Leben erreichen und dennoch ein glückliches Privatleben führen möchten – indem sie mit jeder Aktion ein Maximum bewirken.

Wichtige Hintergrund-Info

Das Buch baut auf zwei wichtigen Gedankenspielen und Erkenntnissen auf:

Erstens auf einer Studie von Lorne Whitehead, der feststellte, dass ein Dominostein einen anderen, 1,5-fach größeren Dominostein zum Umfallen bringen kann. Das ergibt schnell eine gigantisch hohe Kette:

Schon der 25. Dominostein ist so groß wie der Eiffelturm – und der 57. reicht praktisch bis zum Mond! Das heißt: Wer sich auf eine Sache konzentriert, wird immer besser und kann mit der Zeit Quantensprünge vollbringen.

Zweitens auf dem 80/20 Prinzip von Vilfredo Pareto. Dieser hatte feststellt, dass in aller Regel rund 20 % der Aufwände für 80 % der Ergebnisse verantwortlich sind. The ONE Thing wendet das Pareto-Prinzip zum Quadrat an:

Wenn man von 25 täglichen Aufgaben die 5 wichtigsten definiert, hat man schon viel gewonnen. Wenn man von den 5 aber die eine findet, die am meisten bewirkt (und ihr die meiste Zeit widmet), verbessert man jeden Tag seinen Output zum Quadrat.

Was man aus diesem Buch mitnehmen kann

  • Mit dem Fokus auf EINE wichtige Sache kann man auf einfache Weise besondere Ergebnisse und sogar Quantensprünge vollbringen
  • Die EINE Sache kann dabei aus mehreren Elementen bestehen. Auch ein Zehnkämpfer fokussiert sich trotz seiner 10 Sportarten auf EINE Sache
  • Die EINE Sache ist nicht nur auf den Beruf bezogen – in jedem Lebensbereich kann und soll man (s)eine Sache finden, auf die man den Fokus legt. Allerdings muss man dabei den richtigen Schwerpunkt bilden
  • So schafft man mehr Zeit fürs Wesentliche – und dadurch mehr Erfolg und Lebensqualität
  • Das Prinzip der EINEN Sache ist damit eine „Allzweckwaffe“, die sich auf alles anwenden lässt
  • Die EINE Sache sollte immer in Verbindung mit dem Lebenszweck und den persönlichen Prinzipien stehen
  • Der Weg zu herausragenden Antworten führt über die Fokussierung auf persönliche Sehnsüchte und Stärken

Was noch besonders erwähnenswert ist

Ein Gedanke hat mich besonders beeindruckt. Eine Übung im Buch besteht darin, sich vorzustellen, man läge auf dem Sterbebett. Was sind die Dinge, die man bereuen würde? Das beruht auf dem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware. Wer bei der Setzung seiner Ziele seine Träume als Maßstab anlegt, zielt nie verkehrt. Das Ziel sollte ein Leben ohne Reue sein. Das hat folgenden Nebeneffekt: Ein klares Ziel sorgt für das Wichtigste. Und das ist: Klarheit.  

Fazit

Ein sehr klarer Ratgeber mit einem einfachen Prinzip, mit dem jede(r) seine persönliche Schallmauer durchbrechen kann.

Ein Buch, das die Antwort auf alle Fragen enthält – wann hat es das zuletzt gegeben?

Christian Born

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Diese Formulierung stammt aus dem Bestseller „Keine Regeln“ über Netflix. Dort ist Feedback Teil der Firmenkultur und der Verbesserungs-Prozesse. Es bedeutet: „Mit positiver Grundhaltung aussprechen, was man wirklich denkt und anderen real ins Gesicht sagen könnte.“ Na, dann los …

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