Erfolgsfaktor Optimismus: Ruskins Wetterprognose

Erfolgsfaktor Optimismus: Ruskins Wetterprognose

Erfolgsfaktor Optimismus: Ruskins Wetterprognose

Mit seinem Satz „Es gibt kein schlechtes Wetter“ wies John Ruskin zu Recht auf eines hin: wie die Dinge sind, liegt daran, wie wir sie betrachten. Optimismus öffnet daher Chancen

Ist Optimismus ein Erfolgsfatktor? John Ruskin zeigte: Ja. Im 19. Jahrhundert überraschte der britische Philosoph mit folgender Aussage: „Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur verschiedene Arten von gutem.“ Damit nahm er eine Neubewertung vor. Ruskin sagt damit im übertragenen Sinn: Wenn wir die Dinge anders betrachten und mit Optimismus angehen, können wir ihnen mehr abgewinnen, als wir glauben. 

Ist das Glas halb leer oder halb voll? Optimismus als Erfolgsfaktor

Sie kennen die berühmte psychologische Frage, ob ein zur Hälfte gefülltes Glas halb voll oder halb leer ist. Diese wird oft herangezogen, um die unterschiedlichen Sichtweisen von Pessimisten und Optimisten zu veranschaulichen. Für Pessimisten ist das Glas immer halb leer. Für Optimisten ist es immer halb voll.

Für Menschen, die nach Erfolgen streben, gibt es jedoch noch eine Stufe darüber! Sie können es sich nicht leisten, das Glas als halb leer zu betrachten. Sie können es aber auch nicht in naiver Weise halb voll sehen. Sie überlegen, wie Sie das Glas randvoll machen können! Deshalb werfen sie einen anderen Blick darauf. Sie suchen Möglichkeiten, wo andere Menschen nur das Unmögliche oder Negative sehen. So erkennen sie Dinge, die anderen verborgen bleiben.

Für Erfolg muss man ein Auge haben

Ähnlich wie John Ruskin hat sich übrigens auch Vincent van Gogh geäußert: „Nur wer ein Auge dafür hat, sieht etwas Schönes und Gutes in jedem Wetter.“ Diese Kunst war sicher auch ein Erfolgsgeheimnis in seinen Bildern. Genau darum geht es: Die Augen offenhalten und erfolgreiche Dinge entdecken, die andere nicht sehen.

Das bedeutet aber, dass es einem gelingt, durch die Dinge „hindurchsehen“ zu können, um verborgene Möglichkeiten zu Tage fördern. Dafür muss man die Fähigkeit entwickeln, Dinge optimistisch und daher positiv neu bewerten zu können.

Erfolgsfaktor Optimismus: die Bewertungs-Kategorien verändern

Eigentlich liefert das obige Wetter-Zitat von John Ruskin nur eine andere Antwort auf die Frage: „Ist das Wetter schlecht oder gut?“ Ruskin antwortet: Weder noch – es gibt kein schlechtes Wetter. Damit wertet er das Vorhandene völlig ins Positive um und eröffnet unverhofft eine dritte Kategorie.

Mit dem Blick für die dritte Kategorie könnte ein Chemiker auf die Glas-Frage (Halb leer oder halb voll) antworten, dass das Glas ganz voll ist: Zur einen Hälfte mit Wasser, zur anderen mit Luft! Und jemand mit dem Blick für günstige Gelegenheiten, würde sogar sagen: „Das Glas ist schön und gut – ich will die ganze Flasche haben.“

Tipp

Optimismus ist ein elementarer Erfolgsfaktor. Machen Sie es ähnlich wie John Ruskin, bewerten Sie die Dinge optimistisch. So landen Sie außerhalb der üblichen Schemata und Vorstellungen. Bilden Sie sich eine eigene Meinung und bewerten Sie die Dinge nach anderen Kategorien – damit können Sie große Erfolge und Gewinne erzielen.

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Diese Formulierung stammt aus dem Bestseller „Keine Regeln“ über Netflix. Dort ist Feedback Teil der Firmenkultur und der Verbesserungs-Prozesse. Es bedeutet: „Mit positiver Grundhaltung aussprechen, was man wirklich denkt und anderen real ins Gesicht sagen könnte.“ Na, dann los …

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